Seeterrasse darf in den Sommerferien nicht öffnen - Stadtverwaltung weiter untätig
Wenn Herr Nieke von den Stadtwerken Schwerin mitteilt, dass die Stadtwerke Schwerin weder Probleme noch Handlungsbedarf sehen, dann spricht das Bände. Den Stadtwerken sind die Probleme schon vor langer Zeit schriftlich mitgeteilt worden, durch Anwalt und Investor. Die öffentliche Denunziation meiner Person, nicht die Wahrheit zu sagen, spricht weitere Bände. Deshalb ist Herr Nieke aufgefordert worden, für eine Richtigstellung zu sorgen.
Aufgrund des öffentlichen Gesprächsangebotes von Herrn Nieke kam es am Mittwoch, den 02.07.2008 zu einer gemeinsamen Sitzung. Leider waren die Stadtwerke wiederum nicht in der Lage, konkrete Zusagen zu machen. Auch ein Telefonat zwischen Herrn Nieke und mir sowie zwischen Herrn Nieke und dem Architekten scheiterte. So bleibt es bei der seit 5 Jahren bestehenden "gesicherten" Unterversorgung, die den Betrieb der Seeterrasse einschränkt und gefährdet.
Fakt ist: Die Seeterrasse verfügt trotz mehrmaliger Antragstellung bei den Stadtwerken für einen Hausanschluss seit 5 Jahren nur über einen Baustromanschluss mit einer Stärke von 32 Ampere, erforderlich wäre mindestens ca. das 10-fache. Ein ordentlicher Betrieb der Seeterrasse ist momentan nur mit einem großen Generator möglich.
Der Hausanschluss scheitert bereits seit Jahren an der fehlenden Freigabe der technischen Zeichnung. Das notwendige und vorhandene zweite Anschlusskabel soll gekappt werden, so dass die erforderliche Anschlussleistung des verbleibenden ersten Kabels auch bei Freigabe des Hausanschlusses nicht ausreichen wird. Zukünftig wird eine Stromversorgung ohne die Stadtwerke Schwerin angestrebt.
Fakt ist, dass die Inbetriebnahme der vorhandenen Trinkwasserleitung in 2003 abgelehnt wurde. Nachdem sich die Stadtwerke weigerten, eine neue Trinkwasserleitung zu verlegen, wurde unter erheblichem Aufwand und zu erheblichen Kosten eine eigene Wasserleitung über ca. 150 m zum Anschlussschacht der Stadtwerke Schwerin verlegt. Jedoch wird bis heute ein Wasserzähler im Objekt verweigert, mit der Begründung die Trinkwasserleitung sei privat.
Fakt ist, dass der Wasserzähler von den Stadtwerken im auch für Vandalen zugänglichen Schacht installiert wurde. Dort wurde der Wasserzähler bereits öfter durch Vandalismus bzw. Frost beschädigt. Den entsprechenden Geld-Ersatz für den Austausch fordern die Stadtwerke unrechtmäßig von der Seeterrasse und sperren bei Nichtzahlung die Wasserzufuhr. Hier kann ein Rechtsanwalt anschließend für Ordnung sorgen, doch für eine bevorstehende Veranstaltung stand eben kein Trinkwasser zur Verfügung.
Durch diese Methode werden Veranstaltungen gefährdet. Deshalb verfügt die Seeterrasse seit 2005 über eine Umschaltung auf eine autarke Trinkwasserversorgung. Die Rechtslage wird von den Stadtwerken nicht anerkannt. Auch das Angebot, auf Kosten des Investors einen weiteren abschließbaren Schacht zu bauen, wird abgelehnt.
Fakt ist, dass die Abwassergrube Gegenstand aufwändiger Untersuchungen war, die mit den Anforderungen an ein Kernkraftwerk verglichen wurden. Schlussendlich blieben nur die Verdächtigungen der Stadtwerke. Eine zusätzliche Abdichtung sowie ein Gutachten beendeten die Verhinderung. Ein Anschluss an die Kanalisation wird kategorisch abgelehnt, ein Rechtsanspruch darauf ist nicht gegeben.
Fakt ist, dass es nach Inbetriebnahme der Abwassergrube zu Problemen mit der Entsorgung kam. Auf die Leerung der privaten Abwassergrube haben die Stadtwerke ein Entsorgungsmonopol. Die Beauftragung gestaltet sich schwierig und unzuverlässig, die Gefahr eines "Überlaufens" ist gegeben. Dieses Überlaufen wurde bereits durch eine falsche Entleerungsbestätigung provoziert, denn nach Kontrolle war die Grube nur zu einem sehr geringen Teil entleert worden.
Fakt ist, dass bei einem "Überlaufen" die Allgemeinheit fälschlicherweise eine Pflichtverletzung der Seeterrasse vermuten würde. Die Stadt würde das wegen Umweltgefährdung mit einem drakonischen Zutrittsverbot ahnden, wie bereits 2003 für mehr als 1 Jahr wegen Asbestverdacht geschehen. Damals wurde während einer großen Begehung der Stadtverwaltung zufällig ein asbesthaltiges Distanzstück im Innenhof von einer städtischen Mitarbeiterin gefunden. Die Herkunft des Distanzstückes blieb ungeklärt, gehörte jedoch nicht zu dem noch vorhandenen Asbestofen.
Fakt ist, dass der Imageschaden wegen einer "Umweltkatastrophe" am Lankower See so erheblich wäre, dass ein Betrieb kaum noch möglich sein dürfte.
Fakt ist, dass der Ort zur Übernahme des Gasanschlusses von den Stadtwerken zunächst nicht bekanntgegeben wurde und wiederum mit hohem Aufwand in Eigenregie ermittelt werden musste. Auch sahen die Stadtwerke sich nicht in der Lage, diesen freizulegen. Nach Freilegung in Eigenregie wurde dann von den Stadtwerken eine Neuverlegung von ca. 100 m Gasleitung unter der Betonfläche auf dem Grundstück der Seeterrasse gefordert sowie ein neuer Anschluss im Haus. Hier gab es allerdings das Problem, dass die Stadtwerke, im Gegensatz zur Trinkwasserleitung, auf die Durchführung der Arbeiten zu erheblichen Kosten bestanden. Eine Gasversorgung durch die Stadtwerke wird zwischenzeitlich ausgeschlossen. Das Loch wurde wieder zugeschüttet. Im Übrigen hat der Bezirksschornsteinfeger mit der Gasversorgung nichts zu tun, denn es gibt keine.
Aus Sicht des Investors leisten die Stadtwerke damit seit 5 Jahren einen erheblichen Beitrag, den Betrieb der Seeterrasse und damit ca. 30 Arbeitsplätze und zusätzliche Bettenkapazität für die BUGA 2009 zu verhindern. Da ist den Stadtwerken das Hemd näher als die Hose, denn bei Abriss der Seeterrasse könnten zunächst weitere 30 bis 40 Grundstücke mit einem vielfachen Verbrauch erschlossen werden. Danach würden die Grundstücke der noch verbliebenen Kleingärten für weitere Häuser dem Erschließungswahn zum Opfer fallen und die Kunden der Seeterrasse aus dem benachbarten "Klein-Spanien", die zum Teil selbst am Aufbau der Seeterrasse beteiligt waren, wären verloren. Doch genau diese Grundstücksspekulation, und damit die Zerstörung einer "grünen Lunge", wird der Investor vermeiden.
Alles in allem sehr subtil. Für eine öffentliche Auseinandersetzung können entsprechende Dokumente eingesehen werden
PrivatBrauerei Seeterrasse
Betriebsstätte Schwerin
Vor dem Wittenburger Tor 7, D- 19057 Schwerin
Company No 6082032, Director Hermann J. Kröger, MBA (Krems)
Ansprechpartner Herr Hermann-Josef Kröger
Tel. +49- 385- 760 720- 1, Fax. +49- 385- 760 720- 2
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