Pressemitteilung, 23.04.2008


Stadt Schwerin blockiert im 5. Jahr - Seeterrasse bald Gedenkstätte

 

Der Herrentag sollte die Wende bringen. Doch alles wird noch schlimmer. Die Auflagen sind durch die Verwaltung unter OB Claussen gegenüber dem letzten Jahr nochmals drastisch erhöht worden. So wird die Gästezahl erheblich begrenzt, die Fenster und Türen sind geschlossen zu halten, der Lärmpegel wurde auf 40 dB(A) heruntergesetzt, Geräuschspitzen, z.B. sich vor Freude auf die Oberschenkel klopfen, werden untersagt, das Foyer darf als Raum für die Gäste nicht genutzt werden, auf der Terrasse geht bis 15 Uhr und ab 20 Uhr fast nichts mehr, die modernen Küchen dürfen faktisch nicht betrieben werden.

Darüber hinaus ist ein Elektro-Hausanschluss durch die Stadtwerke unter Aufsicht des OB Claussen noch immer nicht genehmigt, der Streit um den Bescheid des inzwischen verstorbenen Bezirksschornsteinfegers wird weiter verschleppt, eine Heizung kann nicht installiert werden, eine Mülltrennung wird verhindert, das Abwasser in der Grube wird nicht geleert aber berechnet, die Trinkwasserversorgung wird durch die Stadtwerke permanent gefährdet, eine Gasversorgung ist nur gegen Auflagen möglich, eine Freigabe des seit längerem sanierten Obergeschosses wurde verhindert, der Aufbau einer Klein-Brauanlage wird nur bei Bau eines Edelstahl-Schornsteins von etwa 20 Meter Länge genehmigt, um die Menge Gärgas, die einer Blähung entspricht, abzuleiten.

Durch den renommierten Rechtsexperten Prof. Dr. von Wilcke wurde die Sachlage gegenüber der Stadtverwaltung erläutert. Die Stadtverwaltung lenkte ein und bot Gespräche an. Der Schweriner Architekt Dipl.-Ing. Hartung wurde zum Vermittler bestellt. Die Stadt Schwerin sagte in einem schwer zu findenden Termin Mitte Januar eine Konzessionserteilung innerhalb von vier Wochen zu. Nach über 4 Monaten kann Architekt Hartung nur verzweifelt aufgeben.

Voraus gegangen war diesem Gesprächsangebot ein Treffen auf der wichtigsten deutschen Immobilienmesse in München. Dort wurde der Hamburger Investor mit der Behauptung, er würde die Stadt Schwerin nur schädigen, öffentlich auf dem Stand Mecklenburg-Vorpommern beleidigt. Der Investor fragte zum Amusement der anderen Stadtvertreter nach, ob die Stadt Schwerin den erheblichen Betrag der Messebeteiligung für Investorenbeleidigungen investiere. Der Chef der Wirtschaftsförderung versuchte die Situation zu retten, indem er Gespräche anbot. Wie sich jetzt herausstellt, nur zum Schein. Im Gespräch mit OB Claussen kam diesem kein Wort über die Lippen.

Als besonders arglistig darf die Aktion gelten, eine gegenüber Rechtsanwalt Prof. Dr. von Wilcke zurückgenommene Verwaltungsgebühr nach ca. einem Jahr mittels Amtshilfeersuchen über die Freie und Hansestadt Hamburg auf dem Bankkonto vollstrecken zu lassen. Doch die Hamburger warnten rechtzeitig, so dass die Rufschädigung des Investors durch Eintragung in Schuldnerverzeichnisse abgewendet werden konnte.

Der Investor hat bereits eine Unterstützung sozialer Einrichtungen angeboten und auch durchgeführt, um der Problematik von inoffiziellen Opfergeldern auszuweichen. Doch das trifft den Geschmack einzelner Teile in der Stadtverwaltung eher nicht.

Offensichtlich soll die Seeterrasse zu einer Gedenkstätte längst vergangener Zeiten werden, an denen die Siedler, Nachbarn und Kleingärtner keine Freude haben sollen. Auf jeden Fall und mit allen Tricks versucht die Stadt Schwerin die öffentliche Nutzung zu verhindern. Dem wird der Investor weiterhin entgegentreten.

Es ist schade, denn in den vergangenen 5 Jahren wäre am Lankower See bei gewöhnlichem Geschäftsverlauf ein mittelständischer Betrieb mit 30 Mitarbeitern entstanden, ohne Fördergelder. Doch die Stadt Schwerin weint lieber den schwindenden Subventionen nach.


PrivatBrauerei Seeterrasse
Betriebsstätte Schwerin
Vor dem Wittenburger Tor 7, D- 19057 Schwerin
Company No 6082032, Director Hermann J. Kröger, MBA (Krems)
Ansprechpartner Herr Hermann-Josef Kröger
Tel. +49- 385- 760 720- 1, Fax. +49- 385- 760 720- 2
eMail: info@seeterrasse-schwerin.de

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